Master-Studiengang Naturschutz und Landschaftsplanung

Die zentrale Studieninhalte des Masterstudienganges Naturschutz und Landschaftsplanung sind
sind folgende:

  • fundierte wissenschaftlich ökologische Kenntnisse sowie der Erfassungsmethoden im Gelände
  • vertiefte Kenntnisse natürlicher/naturnaher und anthropogen überformter Lebensräume,
  • umfangreiche Artenkenntnis, mit der Möglichkeit zur Spezialisierung auf ausgewählte Taxa und damit die Befähigung zu selbstständiger wissenschaftlicher Arbeit in diesem Bereich,
  • Methoden zur Auswertung und naturschutzfachlichen Bewertung, einschließlich der Befähigung zur Modifikation/Entwicklung entsprechender Methoden gemäß der aktuellen Erfordernisse,
  • vertiefte (landschafts-) planerische Kompetenzen, insbesondere zur eigenständigen Bewältigung neuer Instrumente,
  • vertiefte (naturschutz-) rechtliche Kenntnisse, insbesondere auch im Hinblick auf europarechtliche Bestimmungen,
  • Kompetenzen zum behördlichen Vollzug unter Beachtung aktueller Aspekte,
  • Fähigkeiten zum selbstständigen Management von Naturschutzprojekten (von der Antragstellung über Fundraising über Organisation bis zur Präsentation und wissenschaftlichen Publikation),
  • Kompetenzen zur Moderation von Naturschutzproblemen und Kommunikation mit anderen Landnutzern und Öffentlichkeitsarbeit,
  • Fähigkeiten zur selbstständigen Arbeit mit Geografischen Informationssystemen, einschließlich von neuen Problemlösungsansätzen sowie
  • europäische und weltweite ökologische und naturschutzfachliche Kenntnisse als Voraussetzung für die Lösung komplexer globaler und aktueller Aufgaben und/oder eine potenzielle Auslandstätigkeit.

Die Studierenden werden zur selbstständigen wissenschaftlich-planerischen Arbeit
(auch als Projekt- bzw. Teamleiter) befähigt, z. B.:

  • naturschutzfachliche Kartierungen und wissenschaftliche Analysen und Bewertungen,
  • landschaftsplanerische Aufgaben (Landschaftsprogramm, Landschaftsrahmenplan, Landschaftsplan,
  • Grünordnungsplan, Eingriffsregelung, UVP, sowie insbesondere SUP, FFHManagementplanung und -verträglichkeitsprüfung etc.),
  • Biotopverbund- und -vernetzungsplanungen,
  • Schutzgebietsplanungen und -ausweisungsverfahren,
  • Strategien für ein nachhaltiges Landschaftsmanagement,
  • Konzeption und Umsetzung von Arten- und Biotopschutzprogramme,
  • naturschutzfachliches Monitoring sowie
  • Naturschutz- und Umweltbildung.

Thematische Studienschwerpunkte können je nach Neigung durch die Wahlmöglichkeiten
gesetzt werden. Dafür sind im Curriculum sowohl Pflicht- als auch Wahlpflichtmodule vorgesehen. Durch die Möglichkeit, aus insgesamt 13 Wahlpflichtmodulen wählen zu können, haben die Studierenden ausreichend Freiraum, um gezielt in bestimmten Bereichen Kompetenzen zusätzlich zu erwerben oder auszubauen.

Inhaltlich sind die Module auf das Studienziel (Fokussierung auf berufsspezifische Fähigkeiten und Fachkenntnisse, Vermittlung sozialer Kompetenzen und Methodenkompetenz), auf Praxisorientierung (Exkursionen, Einbeziehung von Praxispartnern, Berufspraktikum) und auch auf die Verflechtung innerhalb des Studienganges (Interdisziplinarität, modularer Charakter des Studienprogramms) abgestimmt. Die wesentlichen Inhalte sind in Modulbeschreibungen festgehalten und in einem Modulhandbuch zusammengefasst.

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für Studieninteressierte
und Studierende  >>>

Studentischen Organisationen aus dem Studiengang Naturschutz und Landschaftsplanung (externe Links):